Alles begann
im Jahre 1950

  • Aller Anfang ist schwer

    Großdorf hatte beinahe alles, was zu einem richtigen Dorf gehört - nur keinen Musikverein. Einen solchen hatte nur Egg, mit dem Großdorf eine politische Einheit bildet. So kamen die Großdorfer bei festlichen Anlässen immer zu kurz, da der Musikverein Egg selbstverständlich zuerst in Egg auftrat. Während des ganzen Jahres gab es somit kaum Anlässe mit musikalischer Umrahmung, kein Begräbnis mit trauriger Marschmusik, keine Hochzeit mit schmetterndem Flügelhorn, usw. Das erregte allmählich den Zorn des alteingesessenen Großdorfer Jakob Heidegger. Nicht dass alle Großdorfer unmusikalisch gewesen wären - im Gegenteil. Vier Großdorfer Bürger pilgerten sogar wöchentlich nach Egg, um dem dortigen Musikerin ihr Können zur Verfügung zu stellen. Das steigerte Jakobs Unmut noch mehr. Er nahm Hubert Rehm und dessen Mitmusikanten immer wieder ins Gebet. Unentwegt belästigte er sie mit der Idee eines eigenen Großdorfer Musikvereins. Anfangs stand man Heideggers Initiativen skeptisch gegenüber, seine Vorschläge und Ideen fanden kein besonderes Interesse. Aber "Jok" gab nicht nach. Er gab einfach keine Ruhe. Mit seiner "Treibjagd" hat er schon im Jahr 1947 begonnen. Er kann somit als Rädelsführer in Sachen Gründung des Musikvereins Großdorf bezeichnet werden. Er war die Haupttriebfeder und brachte es schließlich so weit, dass man allmählich im Dorf darüber zu reden begann, dass man in Großdorf einen eigenen Musikverein gründen wolle, sollte oder gar könnte. Die jüngere Generation fand langsam Gefallen an der Initiative und sah darin die Möglichkeit zusätzlicher gesellschaftlicher, gemeinsamer Geselligkeit.

    Die Älteren, die nicht an einer aktiven Mitwirkung interessiert waren, förderten das Bemühen um einen eigenen Musikverein wohl darum, weil sie damit mit Recht das Streben nach größerer Großdorfer Eigenständigkeit unterstützen wollten. Gewiss haben diese

    Förderer intuitiv erkannt, dass das Glück des Menschen nicht über Vereinsamung zu erreichen ist.

    "Hier bin ich geboren, hier bin ich daheim, ich bin ein Dorfer und bekenne mich dazu."

    Dieses unbewusste Motto hat sicherlich dafür gesorgt, dass sich immer mehr Dorfer für die Idee eines dorfeigenen Musikvereines begeisterten. Reden allein kann jedoch das Handeln nicht ersetzen. Theorie ohne praktische Verwirklichung bleibt ergebnislos. So nahm das Schicksal seinen Lauf. Irgendwann im späteren Frühjahr des Jahres 1950 trafen sich die Anhänger bzw. die Befürworter eines dorfeigenen Musikvereines in der alten Volksschule in Großdorf.

    Der damalige Vizebürgermeister Konrad Meusburger leitete die Zusammenkunft. Zum Großteil trafen sich hier nur Bürger, die an der Gründung eines Vereines interessiert waren, ohne selbst aktiv mitwirken zu wollen oder zu können. Von den Anwesenden "entpuppten" sich allerhöchstens zehn als eventuelle spätere aktive Mitglieder. Alle aber waren sich einig – Großdorf sollte einen eigenen Musikverein bekommen. So wurde der Beschluss gefasst, einen Musikverein zu gründen. Der Beschluss war einstimmig.

    Wer sollte nun aber diesen Beschluss verwirklichen?

    Es musste etwas geschehen. Neben den vier bereits erwähnten Egger-Dorfmusikanten erwies sich Jakob Heidegger immer wieder als Förderer und Helfer in allen Nöten. Er hatte als einziger einen Klein-Lastwagen. Fässerweise verfuhr er damit Benzin ohne jemals auch nur eine Andeutung bezüglich Benzinkosten zu machen. Für ihn war das eine Selbstverständlichkeit. Jakob war aber nicht die einzige Triebkraft bei der nun ausgebrochenen Musikanten-Jagd. Als unermüdliche Befürworter, die immer wieder in positivem Sinne "aufstachelten", traten 6 weitere Männer aus Großdorf in Erscheinung.

    Noch fehlte ein Kapellmeister und es mussten noch weitere aktive Mitglieder geworben werden. Instrumente waren praktisch auch keine vorhanden. Natürlich fehlte auch  entsprechendes Notenmaterial, aber Noten lesen konnte sowieso keiner. All diese Probleme wurden zunehmend auch durch die Frage begleitet: "Wer soll das bezahlen, wer hat so viel Geld?" So kam es unter anderem zum Aufruf zu freiwilligen Spenden, diesem Aufruf gegenüber waren die Dorfer keineswegs verschlossen. Vereinzelt wurden sogar 1.000 Schilling und mehr gespendet. Dieser Geldbetrag bestand allerdings meistens in einer Naturalleistung, z.B. konnten so zwei Tannen gespendet werden. Diese mussten allerdings von den Musikanten gefällt und aufgearbeitet werden. Diese "Spender" hatten dann natürlich freien Eintritt bei Bällen und Musikfesten. Weiters galten sie als Ehrenmitglieder, die sicher sein konnten, bei ihrem Begräbnis von der Musik begleitet zu werden. Im Erlebensfall rückte der Musikverein bei diesen "Gönnern" auch zum 80., 85. und 90. Geburtstag aus.

    Nach wie vor fand sich aber kein Dorfer, der sich zugetraut hätte, die Aufgaben eines Kapellmeisters zu übernehmen. Großer Rat war hier wirklich teuer. Sollte man "s'Leöle" fragen, den Kapellmeister vom Egger Musikverein? Wohl kaum, dort sah man das Bestreben der Dorfer nicht unbedingt mit wohlwollender Zustimmung. Im Bestreben, einen Kapellmeister zu finden, nahmen Hubert Rehm und Jakob Heidegger mit Sepp Dür Verbindung auf. Dieser vermittelte ihnen dann endlich den Alberschwender Armin Geuze als Kapellmeister. So kam es am 22. September 1950 zu der ersten örtlichen Vollversammlung im Gasthaus "Adler". Diese Zusammenkunft kann wohl als Gründungsversammlung bezeichnet werden; hierbei erfolgte die erste Wahl des gesamten Vorstandes. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte Hans Hammerer als provisorischer Vorstandsobmann gewirkt.

    An diese Gründungsversammlung erinnert sich der späteren Kapellmeister Sepp Rehm wie folgt:

    Ich kann mich nur noch erinnern, dass Heidegger Jakob mit dem Lastwagen alle interessierten Musikfreunde, sowohl sonn- als auch schattseitige, abgeholt hat. Bei der  Versammlung wurden auch die aktiven Mitglieder in den Verein aufgenommen. Das ist mir deshalb so gut in Erinnerung geblieben, da mich der Kapellmeister Armin Geuze nicht aufnehmen wollte, da ich noch so klein und jung war. Durch Intervention meines Bruders  Hubert und wegen meiner bereits  vorhandenen Notenkenntnisse konnte ich mich dann doch noch als Klarinettist einschreiben lassen. 

    Zu diesem Zeitpunkt jedoch waren noch keine Musikklänge im Gasthaus "Adler" zu hören. Man war wegen der Geselligkeit dem Musikverein beigetreten ohne Rücksicht auf die musikalische Begabung. Die Begeisterung kam vor der Musikalität. Noch kaum einer kannte die Noten. Zuerst hatten die Musikanten somit Notenlehre. Jeder kam mit Notenheft und

    Bleistift zur Probe und - ohne Instrumente. Da die Musikanten  selber größtenteils keine Instrumente besaßen, war zunächst die große Frage zu klären: Wie kommt der Verein zu Instrumenten. Das Geld reichte vorerst nur für gebrauchte bzw. überholte Instrumente. Dieses Geschäft hatte Hubert Rehm in den Händen. Schon im Spätherbst 1950 beinahe alle Musikanten mit den erforderlichen Instrumenten eingedeckt. Nur hatte nicht jeder Musikant das Instrument, das er sich wünschte.

    Hierzu einige Aussagen von damaligen Mitgliedern des Musikvereins:

     "Als Transportmittel diente sein Fahrrad mit Taschenlampe…"

    "Die Besitzer von Instrumenten haben die Tonleiter probiert, …"Man war stolz, wenn man so blasen konnte, dass man die Melodie erkennen konnte …"

    "Ich bin ein Notenfresser geworden, andere spielten nur nach dem Gehör …"

    "Nie habe ich mich vorher mit Musik befasst…"

    "Ich habe keinen Ton herausgebracht …"

    "Ich hatte noch kein Instrument, man sagte mir, ich solle zu Proben kommen, einfach hinsitzen und zuhören…"

    "Als man mit den Proben begann, spionierte der Postenkommandant vor dem Adler, um zu sehen bzw. zu hören, ob das Dorfer Vorhaben auch klappe…."

    Allmählich scheint es dann doch geklappt zu haben. Die vier Egger Dorfmusikanten und die anderen musikalischen Neulinge hatten sich schlussendlich unter der Leitung des Kapellmeisters Geuze soweit zusammengerauft, dass man es wagen konnte, am Weißen Sonntag des Jahres 1951 sein Können zum ersten Mal der Öffentlichkeit zu präsentieren. Man konnte zwar höchstens 3 Märsche spielen. Es waren natürlich auch noch keine Trachten vorhanden. Die Großdorfer Bevölkerung war jedoch war von dem Verein begeistert.

    Die Begeisterung der Mitglieder hielt vorläufig weiter an. Das Interesse am Verein war überwältigend: So kam z.B. Alwin Hiller zu Fuß von der Alpe Bullersch zur Probe. Der Gebirgsmarsch dauerte sage und schreibe 3-4 Stunden.

    Es wäre ein Wunder, wenn das hier geschilderte Hoch nicht von einem Tief abgelöst worden wäre. Mit der Zeit waren nicht mehr alle Musikanten der Ansicht, dass man, wenn man bei einem Verein ist, auch regelmäßig zur Probe kommen sollte. Die Wetterlage, diese und jene Ausrede wurden immer mehr als Entschuldigung für Probenversäumnisse vorgeschoben. Einzelne Mitglieder waren sogar zunehmend der Ansicht, die Proben seien zum Üben da, hierfür fehle zu Hause die Zeit. Auch die Gelegenheit, zu Hause zu üben, sei nicht immer günstig.

  • Trautes Heim - Glück allein

    Vorerst bot Hans Hammerer, Gründungsmitglied und Gastwirt des Gasthauses "Adler" den Musikanten seine Gaststube als Probelokal an. Die Tische wurden zu Notenständern umfunktioniert und der Stammtisch galt als Sitz für den Kapellmeister. 

    Jedoch liegt es in der Natur der Sache, dass Musikproben in einem Gasthaus mit der Zeit zwangsläufig zu einem Problem werden. Es musste unter allen Umständen eine andere räumliche Lösung für die Proben gefunden werden.

    Diese jahrelange Herbergssuche nach einem Probelokal sei hier anhand von persönlichen Erinnerungen verschiedener Musikanten geschildert:

    "In der Folge erhielten wir dann ein Probelokal in der Schule Großdorf, aber leider ohne Heizung. Es wurde dann ein Sägemehlofen angeschafft, der jeweils von einem Musikanten vor dem Probebeginn angeheizt werden musste."

    "Ich glaube, der Raum war nicht verputzt. Es war praktisch noch ein Rohbau. Ein ganz primitiver Holzboden. Aber in diesem Raum hat das Tongeschäft nicht funktioniert."

    Diese Aussagen zeigen wohl eindeutig, dass dem Verein eines fehlte: ein richtiges Heim!

    Aus den angeführten persönlichen Erinnerungen der Gründungsmitglieder und den zahlreichen persönlichen Befragungen ergibt sich ungefähr folgender chronologischer Ablauf der "Probelokal-Suche":

    In den Jahren 1950/51/52 und im 1. Halbjahr 1953 war die vordere Stube im "Adler" die Heimstätte sämtlicher musikalischer Probentätigkeiten. Der Saal diente für Marschproben vor Ausrückungen. Mit dem Umbau der alten Volksschule und der damit verbundenen Vergrößerung der ursprünglichen Oberstufenklasse, erhielt der Musikverein ab Herbst des Schuljahres 1953/54 ein neues Probelokal. Die Schulbänke stellten bei der Probentätigkeit allerdings bald ein so großes Problem dar, dass der Verein abermals auf die Suche nach einem entsprechenden Probenraum ging.

    Mit der Fertigstellung des Spritzenhauses Im Jahr 1967 war dann endlich wieder ein Probelokal vorhanden. Jedoch war sich der Musikverein dessen bewusst, dass auch dieses zu klein war, um größere Veranstaltungen durchzuführen.

    Ein Mehrzweckhaus musste her. Bei der Jahreshauptversammlung vom 7.12.1979 entschied jedoch die Gemeinde, dass die Notwendigkeit eines Dorfsaals in Großdorf nicht gegeben sei. Der damalige Obmann des Musikvereins Großdorf meldete sich zu Wort und meinte, dass diese Entscheidung der Gemeinde für ihn total unverständlich sei. Zum Glück galt auch hier die Redensart: " Erstens kommt es anders, zweitens als man denkt."

    Von dieser Weisheit war der zu jener Krisenzeit tätige Obmann des Musikvereines überzeugt. Er setzte als Gemeinderat alles daran, auch die Egger Gemeindevertreter davon zu überzeugen, dass ein Mehrzwecksaal in Großdorf schulisch und kulturell unbedingt erforderlich sei. Schlussendlich wurde dieses Projekt tatsächlich in Angriff genommen. Die Gemeinde Egg erhielt mit Bescheid der Bezirkshauptmannschaft Bregenz vom 1.9.1981 die Bewilligung für die Errichtung eines Turn- und Mehrzwecksaales in Egg- Großdorf.

     Am 15. Jänner 1984 fand um 10 Uhr die feierliche Eröffnung und Weihe des Landammannsaales statt. Seit diesem Zeitpunkt hat der Musikverein Großdorf im Landammannsaal ein eigenes Probelokal.

  • Die Tracht im Laufe der Jahre

    Der Vorarlberger Blasmusikverband gibt in seinen "Richtlinien über das Tragen von Trachten und Uniformen der Musikkapellen des Vorarlberger Blasmusikverbandes" folgender Meinung Ausdruck:

     "Das Sprichwort – Kleider machen Leute – hat in all den Jahren nichts an Aktualität verloren. Schöne Kleider haben immer ihre Wirkung auf Menschen ausgeübt und waren maßgebend mitentscheidend für den ersten Eindruck. Es ist daher nicht egal, wie eine Musikkapelle gekleidet ist bzw. was sie als Kleidung wählt"

    Dieses Wissen beunruhigte die Dorfer Musikanten schon am Weißen Sonntag des Jahres 1951 anlässlich ihres ersten öffentlichen Auftretens. Schnelle Lösungen sind oft nur halbe Lösungen, schließlich hat Gott die Welt auch nicht in einem Tag erschaffen. So wurden im Jahre 1952 vorerst einmal als Kopfbedeckung einheitlich Musikkappen angeschafft; manche gaben den Kappen den Namen Tellermützen. Die bis dahin geltende Forderung nach einem dunklen Anzug, weißes Hemd, möglichst dunkle Krawatte blieb jedoch aufrecht. So glich man schließlich schon eher einem Musikverein.

    Mit dieser Lösung war aber niemand wirklich zufrieden. Einstimmig stand die Forderung im Raum: "Eine Tracht muss her." Das Thema "Uniform" stand überhaupt nie zur Diskussion. Die einzige Frage in diesem Zusammenhang lautete: Woher nehmen wir das Geld für die Tracht, die wir wollen? Man hatte sich nämlich für die ehemalige Wälder-Sonntagstracht entschieden (mit Kamisol). Hauptverantwortlich für die Zusammenstellung der Tracht war s'Thresle am Schwarzenberg. Zur Finanzierung wurde schließlich eine Dorfsammlung durchgeführt und wurden insbesondere unterstützende Ehrenmitglieder geworben, die damals um die  1.000 Schilling zu berappen hatten. Im Protokoll vom 12.1.1957 ist nachzulesen, dass der Obmann auf die Tracht verwies, "die wir in nächster Zeit erhalten sollen". Bezüglich der Tracht heißt es am 18.1.1958 weiter: "Der Vereinskassa verbleibt ein Barbestand von S 1.819,02; in der Trachtenkassa befinden sich hingegen S 6.885,22. Im Tätigkeitsbereich des Obmannes ist zu lesen: "Ganz besonderer Dank gebührt dieses Mal unseren Musikanten vom Trachtenausschuss und all jenen, die sich bei der Beschaffung der finanziellen Mittel für unsere schöne Wäldertracht unentgeltlich zur Verfügung gestellt haben. So ist es möglich geworden, am Josefitag des vergangenen Jahres (1957) mit unserem eleganten Kleidungsstück vor der großzügig spendierenden Bevölkerung auftreten zu können, das im großen und ganzen als sehr gut befunden worden ist; der ganzen Bevölkerung gebührt nochmals innigster Dank."

    Dieses erste öffentliche Auftreten in Tracht gestaltete die Vereinsführung spannend. Um Fenster- oder Straßenspione auszuschließen, wurden die weiter entfernt wohnenden Musikanten mit dem Auto in den Adler geführt. Das Geheimnis, nämlich das Aussehen der Tracht, sollte erst mit dem eigentlichen Auftreten gelüftet werden, die Spannung sollte erhalten bleiben. Mit Speck fängt man Mäuse, mit Neugier lockt man das Publikum. So konnte sich denn auch der Musikverein auf dem Dorfplatz einer großen Menschenmenge präsentieren. Seither hat der Großdorfer Musikverein schon hunderte Male bewiesen, dass ihre Tracht ein wunderschönes Kleidungsstück ist. Auch heute noch - nach beinahe 40 Jahren - wird die Tracht noch immer bestaunt und bewundert. Eine Tracht ist zeitlos, somit immer modern. Damit ist aber auch Verantwortung verbunden. In den bereits erwähnten "Richtlinien" heißt es auch: " Neben den Instrumenten stellt die Tracht oder Uniform den größten Wert des Vereinsvermögens dar. Es müsste daher für die Vereinsmitglieder selbstverständlich sein, diese Wertgenstände schonend zu behandeln. Es gehört zu den Aufgaben des Vorstandes, des Kapellmeisters und des Stabführers, die ordentliche Adjustierung der Musiker vor einer Ausrückung zu überprüfen. Möglicherweise wird man den einen oder anderen infolge einer Beanstandung erzürnen; dieses Risiko muss jedoch im Hinblick auf alle anderen, ordentlich gekleideten Musiker eingegangen werden."

    "Man sieht, dass die Pracht der Tracht ab und zu auch Kopfzerbrechen macht. Mit der Anschaffung der Tracht war das Kopfzerbrechen leider noch nicht zu Ende. Die Tracht gehört nicht nur zum größten Wert des Vereinsvermögens, sie trägt auch wesentlich zum äußeren Erscheinungsbild des Vereines bei."

    Heute trägt der Musikverein Großdorf zu jedem öffentlichen Auftritt eine traditionelle rote Musiktracht. Die Mädchen tragen Röcke und die Männer schwarze Trachtenhosen. Dazu weiße Hemden/Blusen und ein rotes Gilet. Zu bestimmten Anlässen tragen wir auch Kamisol, Mäschchen und Hut.

  • Kapellmeister damals - heute

    Armin Geuze                       1950- 1953

    Neurauter                           1953 – 1954

    Hagspiel                             1954 – 1954

    Sepp Rehm                         1954 – 1988

    Leo Rehm                           1988 – 1988

    Karl Gamper                       1989 – 1998

    Martin Bröll                         1998 -  2005

    Werner Böhler                     2005 – 2005  

    Magnus Lässer                    2005 - 2012

    Stefan Meusburger              Seit 2013